Cyclosporin A, Tacrolimus, Sirolimus und Everolimus
Matrixeffekte werden eliminiert durch Online-Probenvorbereitung mit Trap-Säulen-Technologie und deuterierte interne Standards.
Hohe Selektivität und Sensitivität
6PLUS1® Multilevel Calibrator Set und MassCheck®-Kontrollen

Für die Therapieüberwachung nach Organtransplantationen ist das therapeutische Drug-Monitoring unverzichtbar. Zur Vermeidung von Abstoßungsreaktionen werden am häufigsten Cyclosporin A (INN: Ciclosporin), Tacrolimus (FK506), Sirolimus und Everolimus eingesetzt.
Cyclosporin A und Tacrolimus unterdrücken die für die Immunantwort erforderliche Signaltransduktion, indem sie die Aktivierung von Calcineurin hemmen. Dagegen sind Sirolimus und dessen Derivat Everolimus calcineurin-unabhängig und hemmen ein anderes für die Signalübertragung wichtiges Enzym, das als mTOR (mammalian target of rapamycin) bezeichnet wird.
Bei der Analytik dieser Immunsuppressiva müssen in erster Linie Matrixeffekte minimiert werden, insbesondere weil die Bestimmung aus Vollblut, einer komplexen Matrix, erfolgt. Die Matrixeffekte manifestieren sich in Form von Ionensuppression und erzeugen so falsche Messwerte. Diese Fehler können nicht ohne Weiteres erkannt werden, so dass falsche diagnostische Aussagen resultieren.
Mit dem Chromsystems-Kit werden durch die Probenvorbereitung Matrixeffekte drastisch minimiert. Durch die Verwendung isotopenmarkierter interner Standards wird die verbleibende Ionensuppression sehr effektiv kompensiert. Die Analytik ist robust, präzise und reproduzierbar. Die manuelle Probenvorbereitung ist reduziert auf eine einfache, aber effektive Proteinfällung. Anschließend werden die Analyte ONLINE auf der Trap-Säule angereichert und störende Matrixsubstanzen abgetrennt. Über ein einfaches Säulenschaltsystem ist die Trap-Säule mit der HPLC-Säule und dem MS/MS-System verbunden. Der zusätzliche Einsatz von Multilevel Kalibratoren (6PLUS1®) gewährleistet eine hohe Genauigkeit der Ergebnisse.